Schattenkabinett

Eine leidige aber dennoch wichtige Frage im Rahmen von Bundestagswahlen ist die Vergabe der Minsiterposten. Wer übernimmt im Falle eines Wahlsiegs der Union welchen Posten? Hierzu schreibt die Heidenheimer Zeitung am 25.05.2005:

Der ehemalige Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsrates der CDU, Rüdiger von Voss, sagt zudem in einem Beitrag des Rheinischen Merkurs, eine CDU/CSU-FDP geführte Bundesregierung solle die "besten" an die Spitze stellen und nennt dafür dann folgende Konstellation:

Dass diese Aufstellung völlig utopisch ist, sieht man an der Nennung von Namen wie Friedrich Merz, der nun alles andere als Freund von Angela Merkel gilt. Auch bleibt fraglich wie von Voss auf Namen wie Wolfgang Schäuble, der für viele noch im Zusammenhang mit der Spendenaffäre um Helmut Kohl (CDU) steht, kommt. Ebenso überraschend ist die Nennung von Eckart von Klaeden, der sich einen Namen bei der Analyse der persönlichen Vergangenheit von Joschka Fischer gemacht hatte, im Visa-Untersuchungsausschuss dagegen eher farblos wirkte.

BILD hat dagegen ein ganz anderes Wunsch-Kabinett:

Vielleicht sollte es die Union (hinsichtlich der Kandidatenauswahl) wie die FDP (mit deren Wahlprogramm) handhaben. Das FDP-Programm wurde durch Anregungen von Bürgern, die ihre Vorschläge im Internet abgeben konnten, zusammengestellt. Ein "Kandidaten-Wunschprogramm", quasi ein Internetpoll, wäre vielleicht eine Alternative um ein optimales Team zusammenstellen zu können. Bliebe jedoch nur noch die Frage wie gewährleistet werden soll, dass der eine oder andere Kandidat sich nicht permanent selbst wählt um zu den "besten" zählen zu können.



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