Schattenkabinett
- Kanzlerin Angela Merkel (CDU)
- Wirtschaft und Finanzen Edmund Stoiber (CSU)
- Verteidigung Michael Glos (CSU)
- Verkehr Michael Glos (CSU)
- Gesundheit, Soziales und Arbeit Peter Müller, Saarland (CDU)
- Familie Ursula von der Leyen, Niedersachsen (CDU)
- Bildung Annette Schavan, Baden-Württemberg (CDU)
- Justiz und Auwärtiges Amt: Guido Westerwelle und/oder Wolfgang Gerhardt (FDP)
Der ehemalige Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsrates der CDU, Rüdiger von Voss, sagt zudem in einem Beitrag des Rheinischen Merkurs, eine CDU/CSU-FDP geführte Bundesregierung solle die "besten" an die Spitze stellen und nennt dafür dann folgende Konstellation:
- Kanzlerin Angela Merkel (CDU)
- Außenminister Wolfgang Schäuble (CDU) oder Wolfgang Gerhardt (FDP)
- Verteidigungsminister Michael Glos (CSU)
- Finanzminister Edmund Stoiber (CSU)
- Wirtschaftsminister Friedrich Merz (CDU)
- Arbeits- und Sozialminister Peter Müller (CDU)
- Innenminister Wolfgang Bosbach (CDU)
- Bildungs- und Wissenschaftsminister Guido Westerwelle (FDP)
- Justizminister Ronald Profalla (CDU)
- Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU)
- Verkehrsminister Eckart von Klaeden (CDU)
Dass diese Aufstellung völlig utopisch ist, sieht man an der Nennung von Namen wie Friedrich Merz, der nun alles andere als Freund von Angela Merkel gilt. Auch bleibt fraglich wie von Voss auf Namen wie Wolfgang Schäuble, der für viele noch im Zusammenhang mit der Spendenaffäre um Helmut Kohl (CDU) steht, kommt. Ebenso überraschend ist die Nennung von Eckart von Klaeden, der sich einen Namen bei der Analyse der persönlichen Vergangenheit von Joschka Fischer gemacht hatte, im Visa-Untersuchungsausschuss dagegen eher farblos wirkte.
BILD hat dagegen ein ganz anderes Wunsch-Kabinett:
- Superminister: Edmund Stoiber (CSU)
- Außenminister: Wolfgang Gerhardt (FDP)
- Innenminister: Günther Beckstein (CSU)
- Verkehrsminister, Aufbau Ost: Thomas de Maizière (CDU)
- Verteidigungsminister: Michael Glos (CSU)
- Forschung und Bildung: Annette Schavan (CDU)
- Justizminister: Guido Westerwelle (FDP)
- Gesundheit und Soziales: Ursula von der Leyen (CDU)
- Familienministerin: Silke Lautenschläger (CDU)
Vielleicht sollte es die Union (hinsichtlich der Kandidatenauswahl) wie die FDP (mit deren Wahlprogramm) handhaben. Das FDP-Programm wurde durch Anregungen von Bürgern, die ihre Vorschläge im Internet abgeben konnten, zusammengestellt. Ein "Kandidaten-Wunschprogramm", quasi ein Internetpoll, wäre vielleicht eine Alternative um ein optimales Team zusammenstellen zu können. Bliebe jedoch nur noch die Frage wie gewährleistet werden soll, dass der eine oder andere Kandidat sich nicht permanent selbst wählt um zu den "besten" zählen zu können.

